Komitee
Niedersachsen–Normandie

Austauschprogramme

Kriegsgräberfürsorge

Förderung


Das Komitee

Das Komitee Niedersachsen-Normandie vermittelt, fördert und betreut im Rahmen einer Regionalpartnerschaft kommunale, sportliche und kulturelle Verbindungen zwischen unterschiedlichen Institutionen in Niedersachsen und der Normandie.

  • Präsident: Harry Opel
  • Vizepräsident: Karl-Heinz Bischoff-Tschirner
  • Vizepräsident: Jean-Claude Cousin-Sauer
  • Schatzmeister: Ilona Opel
  • Schriftführer: Werner Rall
  • Beisitzer: Edith Zurhold-Duvieuxbourg
  • Beisitzer: Gerhard Hilbig
  • Beisitzer: Horst Dieter Schmidt
  • Beisitzer: Heinz Silberstein
  • Beisitzer: Werner Lachmann
  • Beisitzer: Helmut Grüne

Die Partnerschaft Niedersachsen-Normandie gewann Form und Inhalt mit der Gründung des Comité de Liaison Normandie – Basse – Saxe im Februar 1958 in Caen/Calvados (Basse-Normandie). Vorausgegangen war um die Jahreswende 1957/58 eine Tagung von Lehrern, Erziehern, Jugendpflegern und Kommunalvertretern im Internationalen Haus Sonnenberg in St. Andreasberg/Harz. Man war sich einig, dass es an der Zeit sei, Brücken der Versöhnung zwischen den Ländern und den Menschen zu bauen. Über den Jugend- und Schüler-Austausch sollte dieser Weg begangen werden.

Bereits 1957 gab es erste Bemühungen der Stadt Hannover, eine Verbindung mit der Stadt Rouen einzuleiten. Es bestand außerdem der Wunsch, die Städte Braunschweig und Caen in eine „Jumelage“ einzubinden. Der Landessportbund Niedersachsen unter seinem damaligen Präsidenten Albert Lepa empfing bereits im Dezember 1958 Vertreter des Sports aus der Normandie in Hannover und Clausthal-Zellerfeld. Zum internationalen Cross-Country-Lauf in Mezidon/Calvados entsandte der Niedersächsische Leichtathletikverband 1959 eine Mannschaft mit Heinz-Werner Otto aus Gronau. Der Beginn des ersten Schüleraustausch zwischen der Wilhelm-Raabe-Schule in Braun- schweig und dem Gymnasium in Deauville fällt in diese Zeit.

Am 26. August 1963 hat sich im Nieders. Kultusministerium unter Hans Alfken der Arbeitsausschuss des Komitee Niedersachsen-Normandie konstituiert, aus dem 1978 das Komitee Niedersachsen-Normandie als e.V. hervorging. Präsident wurde Karl Lingner.
Im Januar 1963 unterzeichneten der französische Präsident Charles de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer den Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrag (Elysee-Vertrag). Danach wurde im Juli 1963 das Deutsch-Französische Jugendwerk gegründet.

Die erste kommunale Partnerschaft wurde 1963 zwischen Nordhorn und Montivillers geschlossen. Seitdem sind 76 Städte und Gemeinden der Normandie und Niedersachsens partnerschaftlich verbunden. Insgesamt 134 deutsch-französische Partnerschaften haben sich in Niedersachsen etabliert. Bereits in den achtziger Jahren existierten 1400 Städtepartner- schaften und über 2000 Schulpartnerschaften zwischen Deutschland und Frankreich.

Das Land Niedersachsen ist durch eine Partnerschaft mit der Region Normandie verbunden.

Kontakt

Die Aufgaben

Mit vielfältigen Angeboten fördert das Komitee auch die kommunale Partnerschaft
zwischen Niedersachsen und der Normandie. Das Komitee tagt alljährlich gemeinsam mit dem
Normannischen wechselweise in Niedersachsen und der Normandie, um vorliegende
Wünsche zu koordinieren und Aktivitäten zu planen.
Zwischenzeitlich tagen die beiden Komitees getrennt, verständigen sich aber
fortlaufend.

Das Komitee Niedersachsen-Normandie versteht sich als Ansprechpartner für
interessierte Gruppen und Einzelpersonen.